Viele Menschen, die mit Reductil abnehmen wollen, sehen das Medikament als letzte Hoffnung. Ehe es vor wenigen Jahren in den meisten Ländern seine Zulassung verlor, war es bei schwerem Übergewicht die Standardtherapie. Allerdings eignen sich die Pillen nicht nur zum Abnehmen, sondern auch als Aufputschmittel. Im laufe der Jahre haben sich die Fälle von Missbrauch gehäuft. Aus diesem Grund wurde der Handel mit Reductil bzw. dem darin enthaltenen Wirkstoff Sibutramin im Jahre 2010 ausgesetzt. 

Probleme mit neueren Anorektika

Bei neueren Medikamenten (wie z. B. Xenical) ist ein Missbrauch kaum zu erwarten, da sie sich meist nicht zur Stimulierung des zentralen Nervensystems eignen. Leider sprechen viele Patienten auf die neuen Medikamente nicht besonders gut an. Sie berichten teils über schwere Nebenwirkungen, die sie früher nicht hatten. Daher verlangen einige wieder nach dem früher verwendeten Wirkstoff. Da dieser nicht mehr verschreiben werden darf, nutzen die Patienten oft Online-Shops. Diese haben einen großen Nachteil: Die dort bestellten Medikamente werden nicht von der Krankenkasse erstattet, sondern sind aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Viele lassen sich davon allerdings nicht abhalten.

Kann man mit Reductil abnehmen?

Die Berichte, die schwer übergewichtige Menschen über Reductil eingereicht haben, sind im Grundtenor sehr positiv. Das Medikament dämpft zum einen den Heißhunger, also den plötzlich einsetzenden extremen Drang nach sofortiger Nahrungsaufnahme. Zum anderen unterstützt es die Patienten bei der Erholung von zahlreichen gesundheitlichen Nachteilen, die sie durch jahrelanges Übergewicht erlitten haben. Unerwünschte Nebenwirkungen treten bei korrekter Anwendung selten auf. Meist wird lediglich von leichtem Schwindel und Müdigkeit berichtet. Bei manchen Patienten treten auch Symptome auf, die an eine Erkältung erinnern. Die wenigen Personen, bei denen solche Nebenwirkungen auftreten, suchen meist von sich aus nach einer Alternative und lassen sich vom Arzt ein anderes Mittel empfehlen.

Bezugsquellen prüfen

Wie schon erwähnt, ist das Medikament in regulären Apotheken in Deutschland nicht mehr erhältlich. Somit ist der Patient auf freie Online-Apotheken angewiesen. Da diese nicht immer seriös arbeiten, empfiehlt es sich, anhand einer Checkliste die Kriterien abzuarbeiten, die bei der Einschätzung eines solchen Shops helfen. Erstens sollte man nur bei Shops bestellen, die über eine Website in deutscher Sprache verfügen. Andere Anbieter Anbieter sind zwar nicht zwingend unseriös, haben sich aber offensichtlich auf eine andere Zielgruppe spezialisiert. Die Zuverlässigkeit der Lieferungen in den deutschsprachigen Raum ist nicht immer gewährleistet und es muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Zweitens sollte ein guter Shop Produkte bekannter Hersteller im Angebot haben und nicht nur Generika aus Fernost. Drittens ist eine Kontaktmöglichkeit per E-Mail anzubieten. Wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, kann man in der Regel davon ausgehen, dass alles klappt.


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Mit Reductil abnehmen: endlich die Traumfigur erreichen?


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